Feuerwehr Dinkelsbühl

Gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus dem Landkreis Ansbach, die Messtechnik für radioaktive Strahlung vorhalten, nahmen fünf Kameraden des Gefahrgutzugs am Mittwoch an einer Standortschulung zum Thema "Strahlenschutz" in Rothenburg teil. 

Unter der Leitung von drei Ausbildern der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg lernten die Teilnehmer zunächst grundlegende Kenntnisse der Radioaktivität sowie deren Gefahren kennen. In Gruppenarbeiten galt es verschiedene Aufgaben zu meistern und diese im Anschluss gemeinsam zu besprechen.

Der Fokus wurde auf die praxisnahe Ausbildung gelegt. So hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sowohl mit ihren am Standort vorhandenen Messgeräten, als auch mit der durch die Feuerwehrschule bereitgestellten Technik ausgiebig zu üben. Hierfür hatten die Ausbilder eigens einen Strahler mitgebracht, an welchem unterschiedliche Szenarien hautnah dargestellt werden konnten. Dabei wurde unter anderem die Möglichkeit einer Abschirmung der Strahlung demonstriert und an einem Paket mit radioaktivem Inhalt die Messung anhand der hinterlegten Daten des Gefahrstoffs geprobt.

 

An einer weiteren Station wurde der Aufbau eines sogenannten Dekontaminationsplatzes (Dekon-Platz) geübt. Dazu legten einige Kameraden die vorgesehene Schutzkleidung an und probten das "Freimessen" ihrer Kollegen mittels Kontaminationsnachweisgerät sowie die nötigen Maßnahmen.

 Vielen Dank an die Staatliche Feuerwehrschule für den interessanten und praxisnahen Lehrgang und an die Kameraden aus Rothenburg für die Organisation und Bereitstellung der Räumlichkeiten!

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