Feuerwehr Dinkelsbühl

 

Reger Betrieb auf dem Gelände der Feuerwehr herrscht nicht nur bei Übungen und Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl, sondern auch bei regionalen Aus- und Weiterbildungen im Bereich des "Atemschutz". Die im Untergeschoss des Gerätehauses befindliche Atemschutzübungsanlage des Landkreis Ansbach fungiert hierbei als zentrale Anlaufstelle aller Geräteträger aus dem gesamten Landkreis.

Acht Ausbilder schulen die Teilnehmer bei der zunächst obligatorischen Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, die neben einer theoretischen Unterweisung zahlreiche praktische Übungen beinhaltet. Dabei werden auch wertvolle Tipps vermittelt, um stets optimal auf den Einsatzfall vorbereitet zu sein.

 

 

Nach erfolgreich absolviertem Lehrgang ist für jeden Geräteträger in einem einjährigen Turnus ein sogenannter "Atemschutzdurchgang" zwingend vorgeschrieben. Dabei gilt es in Zweiertrupps mit angelegtem Pressluftatmer zunächst einige dafür speziell konzipierte Fitnessgeräte zu absolvieren und im Anschluss eine anspruchsvolle Strecke zu meistern, die den Feuerwehrangehörigen einiges abverlangt, um für den Ernstfall stets gerüstet zu sein.

Wie läuft so ein "Durchgang" eigentlich ab?

Zunächst werden die Teilnehmer an der Anmeldung von einem Betreuer erfasst und ein Chip zur Registrierung an den einzelnen Stationen der Strecke ausgehändigt. Zusätzlich wird ein Brustgurt ausgegeben, der permanent die Herzfrequenz überwacht und von den Ausbildern live mitverfolgt werden kann.

Im Anschluss startet der Durchgang mit dem "Aufwärmen" an den Fitnessgeräten. Jeder Geräteträger legt hierbei unter anderem eine Strecke von 200m auf einem Laufband zurück oder fährt auf einem Fahrradergometer. 

 

 

Anschließend geht es in die mit einem Gitterkäfig vergleichbare Strecke, welche mit zahlreichen Hindernissen gespickt ist. Neben einer kompletten Verdunkelung und Benebelung mittels einer Nebelmaschine, wird durch Licht- und Toneffekte einem Einsatzfall vergleichbares Szenario inszeniert. Die Ausbilder überwachen vom Leitstand aus permanent das Geschehen über zahlreiche Wärmebildkameras. Die hohe körperliche Belastung bei einem Durchgang wird zusätzlich noch durch psychologische Effekte, wie beispielsweise das enge Raumgefühl innerhalb der Strecke verstärkt.

 

Nach erfolgreich absolviertem Durchgang gilt es den Flüssigkeitsmangel mit reichlich Wasser auszugleichen. Der Atemschutzgerätewart füllt im Anschluss die Atemluftflaschen wieder auf und überprüft die verwendete Ausrüstung.

Viel Erfolg an alle Teilnehmer :-)

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