Freiwillige Feuerwehr

Dinkelsbühl

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Am Samstag, 20.12.2018, folgten vier Kameraden und ein Ausbilder der Einladung des Landkreis Ansbach und absolvierten bei unseren Kameraden in Feuchtwangen eine Zusatzausbildung zum Träger von Chemikalienschutzanzügen.

 

 

Nach der obligatorischen Begrüßung und der Vorstellung des Tagesablaufs startete der Tag zunächst mit einer theoretischen Unterweisung in die wichtigsten Funktionen, der auch unter dem Kürzel "CSA" bekannten Schutzanzüge. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die zwingend notwendige korrekte Handhabung gelegt, zu der auch die Wahl des passenden Schutzanzugs gehört. Unterschieden wird dabei zunächst, ob es sich um einen Atomaren, Biologischen oder Chemischen Gefahrenstoff handelt. Des Weiteren unterscheiden sich die Anzüge im Umfang des Schutzes, dem sie ihrem Träger bieten, der bis hin zu einer Gasdichtigkeit oder gar einer Abschirmung von der Umgebung gehen kann.

Zu Beginn der praktischen Übung wurde allen Teilnehmern das richtige Ankleiden des CSA demonstriert, wofür einiges an Geschicklichkeit und vor allem gemeinsame Zusammenarbeit erforderlich ist. 

 

 

Im Anschluss galt es verschiedenste Übungen zu absolvieren, um sich einerseits an das Bewegen im Schutzanzug zu gewöhnen und andererseits zu erfahren, welche enormen körperlichen Belastungen dabei hervorgerufen werden. Neben der Besteigung des Schlauchturms der Freiwilligen Feuerwehr Feuchtwangen mussten auch Chemikalienfässer aus einer Grube geborgen werden, Steckleitern bestiegen und bei einem sportlichen Belastungstest einige Übungen wie beispielsweise Kniebeugen durchgeführt werden.

 

 

Bei der Mittagspause wurde reichlich Wasser getrunken, um den starken Flüssigkeitsverlust, der durch das Tragen der Chemikalienschutzanzüge hervorgerufen wird, wieder auszugleichen. Die Getränke und die Mittagsverpflegung wurden durch die Feuerwehr Feuchtwangen bereitgestellt, wofür wir uns recht herzlich bedanken möchten.

Nach der Stärkung waren alle Teilnehmer bereit, um den zweiten Teil der praktischen Ausbildung zu absolvieren. In einer einsatznahen Übung, galt es zunächst bei einem verunfallten LKW den korrekten Gefahrenstoff zu analysieren und per Funk an die Kollegen und Einsatzleitung zu kommunizieren. Zudem mussten an einer Übungsanlage leckgeschlagene Rohre und Tanks erfolgreich abgedichtet werden, um den weiteren Austritt von Chemikalien zu verhindern. Die Dreiertrupps mussten nun die Bergung eines bewusstlosen Kameraden aus ihrem Trupp üben. Diese Tätigkeit zählt zu den körperlich anspruchsvollsten im Feuerwehrbereich, ist aber dennoch unerlässlich für den Ernstfall zu trainieren. Abschließend wurden alle CSA-Träger auf dem eigens von der Freiwilligen Feuerwehr Rothenburg eingerichteten Dekon-Platz dekontaminiert, was stets den Abschluss eines jeden Gefahrguteinsatzes darstellt.

 

 

Alle Teilnehmer konnten die Schulung mit Erfolg absolvieren und erhalten hierfür eine Urkunde. Ein großer Dank gilt auch allen Ausbildern, die auch an einem Samstag ihre Freizeit für das Ehrenamt hintanstellen und natürlich der Freiwilligen Feuerwehr Feuchtwangen für die Bereitstellung aller Räumlichkeiten, sowie der Verpflegung über den gesamten Tag.







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