Feuerwehr Dinkelsbühl

Die Feuerwehr, ein Ehrenamt, das in der Bevölkerung große Bekanntheit genießt. Allein schon der Name unserer regionalen Feuerwehren beginnt immer mit "Freiwillige". Das ist auch das diesjährige Motto im Landesfeuerwehrverband Bayern: "Wir sind Ehrenamt, wir sind Freiwillige Feuerwehr".

Die Collage zeigt einen Teil des vielfältigen Spektrums an Ausbildungen, welche von allen Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl im Jahr 2019 absolviert wurden.

Doch was wären wir ohne die vielen anderen Ehrenamtlichen, die sich in verschiedensten Organisationen engagieren und damit ein bedeutendes Rückgrat der Gesellschaft bilden.

Heute gilt es einfach mal Danke zu sagen: Den befreundeten Feuerwehren, mit denen viele gemeinsame Übungen und Ausbildungen absolviert wurden, um auch im Ernstfall Hand in Hand zusammenarbeiten zu können. Dem Roten Kreuz, mit dem wir ebenfalls zahlreiche Einsätze und Übungen verzeichnen konnten und natürlich allen anderen Personen, welche sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen. 

Gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus dem Landkreis Ansbach, die Messtechnik für radioaktive Strahlung vorhalten, nahmen fünf Kameraden des Gefahrgutzugs am Mittwoch an einer Standortschulung zum Thema "Strahlenschutz" in Rothenburg teil. 

Unter der Leitung von drei Ausbildern der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg lernten die Teilnehmer zunächst grundlegende Kenntnisse der Radioaktivität sowie deren Gefahren kennen. In Gruppenarbeiten galt es verschiedene Aufgaben zu meistern und diese im Anschluss gemeinsam zu besprechen.

Der Fokus wurde auf die praxisnahe Ausbildung gelegt. So hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sowohl mit ihren am Standort vorhandenen Messgeräten, als auch mit der durch die Feuerwehrschule bereitgestellten Technik ausgiebig zu üben. Hierfür hatten die Ausbilder eigens einen Strahler mitgebracht, an welchem unterschiedliche Szenarien hautnah dargestellt werden konnten. Dabei wurde unter anderem die Möglichkeit einer Abschirmung der Strahlung demonstriert und an einem Paket mit radioaktivem Inhalt die Messung anhand der hinterlegten Daten des Gefahrstoffs geprobt.

 

An einer weiteren Station wurde der Aufbau eines sogenannten Dekontaminationsplatzes (Dekon-Platz) geübt. Dazu legten einige Kameraden die vorgesehene Schutzkleidung an und probten das "Freimessen" ihrer Kollegen mittels Kontaminationsnachweisgerät sowie die nötigen Maßnahmen.

 Vielen Dank an die Staatliche Feuerwehrschule für den interessanten und praxisnahen Lehrgang und an die Kameraden aus Rothenburg für die Organisation und Bereitstellung der Räumlichkeiten!

Die Freiwillige Feuerwehr Dinkelsbühl hielt ihre diesjährige Herbstübung auf dem Gelände des DPD Paketsortierzentrums im Industriegebiet Waldeck ab.

Eingeladen hierzu hatte Katrin Klabe, die Leiterin des örtlichen Depots. In Zusammenarbeit mit den Löschgruppen aus Waldeck und Seidelsdorf sowie den Wehren aus Oberradach, Esbach und Weidelbach teilte Einsatzleiter Stadtbrandinspektor (SBI) Frank Kloos das Übungsszenario mit. Alarmiert wurde ein Brandmeldealarm in einer Entladestation, im fiktiven Szenario waren auch mehrere Personen in Gefahr. Nach der Erkundung stellte sich laut „Übungs-Drehbuch“ heraus, dass beim Entladen einer Wechselbrücke ein Paket mit Gefahrgut zu Bruch gegangen war. Dadurch entstand in der Halle ein giftiger Nebel. Nach dem Eintreffen wurde sofort unter schwerem Atemschutz nach den vermissten Personen im Gebäude gesucht. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung durch die Ortswehren aus drei verschiedenen Entnahmestellen aufgebaut. Der Außenangriff erfolgte durch die Drehleiter und mehrere Strahlrohre. Das Paket wurde durch zwei Trupps unter CSA geborgen. Als CSA werden spezielle Chemikalienschutzanzüge der Feuerwehren bezeichnet, die von der Feuerwehr Dinkelsbühl vorgehalten werden. Im Anschluss wurden die ca. 110 Kameraden, die an der Übung beteiligt waren, durch Depotleiterin Klabe zu einer Brotzeit auf dem Gelände eingeladen. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Kreisbrandmeister (KBM) Elmar Weber, SBI Kloos und die Verantwortlichen von DPD bedankten sich bei den Freiwilligen für ihr ehrenamtliches Engagement.

 

 

 

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Weiterhin herrscht in großen Teilen Deutschlands eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr.

Daher ist vor allem im Umgang mit offenem Feuer erhöhte Vorsicht geboten!

 

*Quelle Grafik Waldbrandgefahrenindex:
Deutscher Wetterdienst

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