Feuerwehr Dinkelsbühl

Ganz im Zeichen der Kinder stand am Samstagnachmittag die diesjährige Faschingsparty in der Dinkelsbühler Feuerwehr. Dabei durften die Jungen und Mädchen der Kinderfeuerwehr den Nachmittag im bunt geschmückten Schulungsraum ganz nach ihren eigenen Wünschen gestalten.

Bei den zahlreichen Spielen und Wettbewerben nahmen die 25 anwesenden Nachwuchs-Feuerwehrkräfte auch ihre sechs anwesenden Betreuer ordentlich auf die Schippe. So wickelten die Kinder ihre Betreuer passenderweise in Feuerwehrschläuche ein und machten aus ihnen unbewegliche Mumien.

Auf ein ereignisreiches Jahr 2018 innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl blickten am Freitagabend neben den 95 anwesenden Mitgliedern, zahlreiche Vertreter weiterer Rettungs- und Hilfsorganisationen, Führungskräfte der Feuerwehren des Landkreis Ansbach, sowie die kommunale Politik, darunter Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und Landrat Dr. Jürgen Ludwig zurück.

Stadtbrandinspektor Frank Kloos eröffnete die 158. Jahreshauptversammlung im kleinen Schrannensaal mit der Begrüßung aller Teilnehmer und gewährte einen Einblick in den weiteren Verlauf des Abends.

 

 Das Foto zeigt die Jungen und Mädchen der Kinderfeuerwehr gemeinsam mit ihren Betreuern und Herrn Reinhardt (Zweiter von oben links)

Für viele verdutzte Blicke sorgte am ersten Adventswochenende eine auf dem Vorplatz der Schranne befindliche Drehleiter. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein neues Fahrzeug der Dinkelsbühler Feuerwehr, sondern um eine aus dem Dienst gestellte amerikanische Ausführung.

Herr Reinhardt, der Organisator des Dinkelsbühler Weihnachtsmarktes, kam hierbei auf eine ganz besondere Idee. In der Drehleiter wurde Glühwein ausgeschenkt und der gesamte Erlös kommt dem Nachwuchs der Dinkelsbühler Feuerwehr zugute. Dadurch werden Ausflüge ermöglicht oder es können neue Ausrüstungsgegenstände beschafft werden.

Reger Betrieb auf dem Gelände der Feuerwehr herrscht nicht nur bei Übungen und Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl, sondern auch bei regionalen Aus- und Weiterbildungen im Bereich des "Atemschutz". Die im Untergeschoss des Gerätehauses befindliche Atemschutzübungsanlage des Landkreis Ansbach fungiert hierbei als zentrale Anlaufstelle aller Geräteträger aus dem gesamten Landkreis.

Acht Ausbilder schulen die Teilnehmer bei der zunächst obligatorischen Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, die neben einer theoretischen Unterweisung zahlreiche praktische Übungen beinhaltet. Dabei werden auch wertvolle Tipps vermittelt, um stets optimal auf den Einsatzfall vorbereitet zu sein.