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Die freiwillige Feuerwehr Dinkelsbühl stellt sich Ihnen vor:

Hof mit Fahrzeuggarage am K-Haus Luftbild des K-Hauses

 

In Dinkelsbühl war schon immer jeder Brandfall eine Bedrohung für die ganze Stadt, denn durch die engen Gassen und die Fachwerkhäuser, die dicht aneinander gebaut wurden, konnte sich ein kleines Feuer schnell zu einer Feuersbrunst entwickeln. Deshalb wurden schon im Mittelalter so genannte "Feuerordnungen" erlassen. Heute sind noch die Ausgaben von 1491, 1533, 1727 und 1742 im Besitz der Stadt. Hier wurde geregelt wer sich bei einem Brand wo einzufinden hatte. Alarmiert wurde durch das Blasen der Feuerhörner und das Läuten der Sturmglocke. Ebenfalls war festgelegt, dass an Markttagen jeder Bürger einen mit Wasser gefüllten Eimer vor seien Haus bereitstellen musste. In der Feuerordnung von 1742 war schon eine lange Liste der Verhütungsmaßnahmen verzeichnet, z.B. die laufende Bereitschaft der Feuerspritzen und Feuerwagen, Vorschriften für den Bau von Feuerstätten und Schornsteinen oder auch ein Verbot für das hantieren mit Schießpulver bei Nacht.

Die Versorgung mit Löschwasser wurde schon im Mittelalter durch Quellwasserleitungen in der Stadt bzw. durch einen eigenen Feuergraben vor dem Segringer Tor gesichert. Die erste in Dinkelsbühl nachweisbare Feuerspritze beschaffte der Stadtrat Wildeisen im Jahre 1669 in Nürnberg unter Dreingabe von Altmetall. Sie kostete 200 Taler und erreichte immerhin schon eine Strahlhöhe von 80 Schuh (etwa 27 Meter).

Sinderbrink - Spritze von 1775

1808 wurde vom Landwehrbataillon der Stadt ein 40 Mann Starkes "Feuerpiket" gebildet, welches aber nur für Ordnung bei Bränden zu sorgen hatte. In den folgenden Jahren wurden zwar immer wieder Verbesserungen der Feuerwehrordnung angestrengt, doch es kam immer noch zu Zwischenfällen, wie z.B. am 1. Mai 1828 wo sich bei einem Brand nur wenige Bürger anstrengten. Denn viele Bürger sind gar nicht erschienen oder vorzeitig wieder gegangen. Es hieß jeder wolle befehlen und niemand handeln. 1851 wurden der "Verein zu Rettung bei Feuergefahr in Dinkelsbühl" gegründet, der die Keimzelle der späteren Freiwilligen Feuerwehr war.

Feuerwehrübung im Jahre 1920


Am 6. Oktober 1861 wurde die Freiwillige Feuerwehr Dinkelsbühl gegründet.
Es erklärten sich gleich 148 Mann bereit beizutreten.

1926 wurde die Pflichtwehr aufgehoben und eine Feuerschutzabgabe eingeführt. Die Spritzen und Geräte wurden immer wieder durch neuere ersetzt und erweitert. Die Feuerwehrleute wurden damals, wie auch heute noch durch regelmäßige Einsatzübungen, Lehrgänge und Schulungen ausgebildet. Eine rege Teilnahme ist auch an Ausbildungskursen an der Landesfeuerwehrschule in Würzburg zu verzeichnen.

 

Am 27. Oktober 1984 wurde das neue Katastrophenschutzzentrum eingeweiht. Dort befindet sich nun die Feuerwehr und das technische Hilfswerk. Heutzutage ist die Feuerwehr nicht mehr nur für das löschen der Brände zuständig, sondern auch bei Verkehrsunfällen und anderen technischen Hilfeleistungen. Sie stellt auch Feuerwachen bei größeren Veranstaltungen.

 
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