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In der ersten Übung des Gefahrgutzuges im neuen Jahr, am 26.01.2012, wurde nach Absprache eine Gemeinschaftsübung mit der Gruppe 3 abgehalten. Thema der Übung war die Anwendung der Grundkenntnisse welche sich um Sichern und Halten drehen (siehe hierzu auch FWDV 1).

Zu Beginn wurde von Johannes Hofmann, welcher mit Hilfe von anderen Kameraden die Übung vorbereitet hatte, auf die besonderen Gefahren, welche im Umgang mit Sicherungsleine und Feuerwehrhaltegurt entstehen können hingewiesen. Im Vorfeld bedankte er sich beim Deutschen Alpenverein Dinkelsbühl, welcher für die Übungszwecke den Kletterturm in Sinbronn zur Verfügung stellte. Daran anschließend wurden die Grundausführungen für Sichern und Halten noch einmal vorgeführt, außerdem zur Auffrischung eine Knotenkunde abgehalten.

Nach dem „Aufwärmprogramm“ im Feuerwehr Gerätehaus wurde der Kletterturm angefahren und im Inneren eine vierteilige Steckleiter sowie eine Schiebeleiter aufgestellt, um an die Decke des Turmes zu gelangen. Aufgrund der großen Beteiligung an der Übung (etwa 20 Personen) und des beschränkten Platzangebotes wurde die Gruppe kurzerhand in drei kleinere aufgeteilt.


Während sich eine Gruppen mit der Eigensicherung beschäftigte, konnte eine weitere den direkten Abseilvorgang üben. Die dritte Gruppe unterzog sich einer Prüfung der Knotenkenntnisse und wurde darüber hinaus über die Funktionsweise des „Rollgliss“, ein Rettungssystem mit Umlenkrolle im Flaschenzugprinzip, unterwiesen.

    


Highlight der Übung jedoch war das realitätsnahe Abseilen, welches von jedem Feuerwehrangehörigen selbst durchzuführen war. Nachdem man die zusätzliche Schutzausrüstung ( Rettungsgeschirr und Hallenschuhe ) angelegt hatte, durch einen weiteren Kameraden per Kerndynamikseil gesichert war, erklomm man die Leiter bis zur Turmdecke. Dort wurde an einem Rohr, über welches auch die Sicherungsseile des Kletterturmes geführt sind, ein gestochener Mastwurf mit Spierenstich angebracht. Anschließend der Halbschlag durch die Öse des Haltegurtes geführt und man stieg von der Leiter an die Hallenwand, was einiges an Überwindung für so manchen Kamerad kostete. Freihängend konnte man sich dann selbst wieder auf den Fussboden ablassen.

Gerade für die anwesenden Geräteträger war dieser Teil sehr lehrreich, denn nach einem eingestürzten oder versperrten Rückweg in einem Brandobjekt, kann als einziger Fluchtweg nur noch das Abseilen aus einem Gebäudefenster übrigbleiben. Da dieses Szenario im normalen Übungsalltag jedoch nur kaum nähergebracht werden kann und Vielen lediglich durch die Anleitung im Feuerwehrhandbuch bekannt ist, war dies eine wichtige Erfahrung.



Zum Schluss geht nochmals der Dank an die Feuerwehrkameraden um Johannes Hofmann, welche einen reibungs- und verletzungslosen Übungsablauf gewährleistet haben. Auch dem deutschen Alpenverein in Dinkelsbühl sei nochmals herzlich für die Zurverfügungstellung des Kletterturms gedankt.
 

Bericht und Fotos: D.Bohnsack

 
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