Get Adobe Flash player
Zufallsbild
121-2009.JPG
Besucher
heute9
gestern45
Woche9
Monat1025
gesamt126245
Anmeldung



Kalender
September 2017
So Mo Di Mi Do Fr Sa
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
Spendenkonto

Am 5.1.2012 wurden die ersten "großen Feuerwehrführerscheine" im Münchner Odeon durch den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann übergeben
(Link: Pressemitteilung bzw. Bericht Übergabe)

Mitte 2009 hat der Gesetzgeber die Weichen gestellt, Mitgliedern anerkannter Rettungsdienste eine Erweiterung Ihres Führerscheins zu ermöglichen. Die Voraussetzungen sind dabei so gehalten, das die jeweilige Organisation, kostengünstig den Unterricht wie auch die Prüfung, selbst durchführen kann.  Im Prinzip ist für Beides (Ausbilden und Prüfen) lediglich ein erfahrener LKW- Lenker, je als Ausbilder und Prüfer, mit weniger als 3 Flensburgpunkten, notwendig. Durch diese Ausbildung lässt sich die Fahrerlaubnis der Klasse B (Fahrzeuge bis 3,5 to), auf Fahrzeuge bis 4,75 to  samt Anhängerbetrieb erweitern.

Seit September 2011 ist der "Feuerwehrführerschein" nochmal verändert worden. Es ist nun unter den gegebenen Voraussetzungen möglich, Fahrzeuge bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5to zu führen. Allerdings ist die Fahrt mit dem LKW dann auch nur im Rahmen des Feuerwehrdienstes möglich, und nicht auf den privaten Bereich übertragbar.

Mit dieser Maßnahme können viele kleinere Wehren gut leben. Die dort genutzten Fahrzeuge liegen sehr oft im Bereich bis 7,5to und dürfen, nach entsprechender Schulung und abgelegter Prüfung, nun wieder von deutlich mehr Dienstleistenden bewegt werden.

Für die FFW Dinkelsbühl ist diese Lösung leider nur bedingt hilfreich, da in einer Stützpunktwehr eben auch größere, und damit schwerere Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Durch die stetig steigenden Anforderungen im Schwerlastverkehr steigen auch die Kosten für die Führerscheinausbildung. Welcher junge Kamerad hat schon mal 4.000.-€ auf der hohen Kante und gibt dieses Geld dann für eine Lizenz der Klassen C (C1, CE ...) aus.

Die Dinkelsbühler Stadtoberen haben dieses Problem schon länger erkannt und unterstützen entsprechende Anwärter durch einen Zuschuß von max. 2000.-€, verteilt auf 10 Jahre, wobei für jedes Jahr lediglich 200.-€ ausgeschüttet werden. Die Fahrschulen möchten allerdings in der Regel nicht 10 Jahre auf das Geld warten!


Einige Dinkelsbühler Geldinstitute haben auf Nachfrage signalisiert, die Einräumung eines zinslosen Darlehens mit längeren Laufzeiten zu bewilligen. Somit könnten die in Frage kommenden Bewerber bei Ihrer Entscheidung für eine Führerscheinausbildung bestärkt werden. Es bleibt zu hoffen, dass diese Anstrengungen fruchten und sich so der Bedarf an Fahrern mittelfristig und dauerhaft decken lässt.

Bericht: J.Bohnsack

 
Pinwand
Umfragen
Wie gefällt Euch die neue Seite?
 
Routenplaner

Bitte Ort eingeben