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150 Jahre Feuerwehr Dinkelsbühl

Bericht zum Festwochenende anlässlich des 150 jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl vom 24. - 26.6.2011

Am Freitag den 24.6.2011 startete die Feuerwehr Dinkelsbühl in das Festwochenende zum 150. Bestehen der Dinkelsbühler Wehr. Zunächst wurde auf dem Weinmarkt in Gemeinschaftsarbeit der Aufbau der Zelte in Angriff genommen, parallel bekam der kleine Schrannensaal ein Bar-Outfit verpasst, denn eines der Highlights sollte die "Längste Bar Bayerns" werden. Trotz vieler "Baustellen" konnte gegen 19 Uhr der Aufbau, sowohl der Zelte wie auch der Bar abgeschlossen werden und man widmete sich angenehmeren Dingen. Zwischenzeitlich waren die ersten Gäste im Gerätehaus zum "Vorglühen" eingetroffen. Die Patenwehr aus Guerande, wie auch die befreundete Wehr aus dem Schweizer Hinwil, hatten die lange Anreise bereits am späten Nachmittag hinter sich gebracht. Bei Grillgut und Salatbuffet konnten sich die Kameraden für die anstehenden Festtage stärken. Einige der Wehrmänner hielten bis in die frühen Morgenstunden aus und frischten alte Geschichten auf und knüpften neue Freundschaften.

Der Samstag begann mit diversen Vorbereitungen für die Feierlichkeiten. Es wurden Bühnen aufgebaut und letzte organisatorische Abstimmungen durchgesprochen. Ab 14 Uhr begann endlich die "heiße Phase". Mit Aufstellung des Dinkelsbühler Feuerwehr- Fahrzeugparks in der Dr. Martin Luther Str. trafen auch schon erste auswertige Feuerwehrler vor der Schranne ein. Ab 15 Uhr konnte man sich auf dem Festplatz bei diversen Imbissangeboten für den bevorstehenden Umzug stärken. Ab 16:30 Uhr stellten sich die fast 200 Abordnungen zum Sternmarsch auf. Zu zünftigen Klängen der Dinkelsbühler Knabenkapelle und weiteren Musikgruppen wurden anschließend die fast 2000 Feuerwehrmänner auf den Weinmarkt geleitet.

Bewusst hatte das Festkomitee, nicht wie üblich mit einem großen Festzelt auf der grünen Wiese geplant, sondern die Mitte der Dinkelsbühler Altstadt als Veranstaltungsort gewählt. An dieser Stelle sei den Planern ausdrücklich gedankt. In monatelanger Kleinarbeit musste Einladungen verschickt, Anträge gestellt,  und der Ablauf  minutiös ausgearbeitet werden, was sich letztlich mit einem perfektem Ablauf bezahlt machte.

Nach dem alle Gäste die reservierten Plätze eingenommen hatten, folgte der erste Höhepunkt des Festes, der Einzug der Fahnen. Zu typischer Marschmusik von der Dinkelsbühler Stadtkapelle wurden die prachtvollen Banner der Wehren auf dem Weinmarkt präsentiert. Die Fahnenträger versuchten dabei in üblicher Manier durch wildes Drehen ihr "bestes Stück" in Szene zu setzen. Als nächster Programmpunkt standen die Grußworte auf dem Plan. Kommandant Frank Kloos begrüßte die Gäste und übergab das Wort an den Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Hammer. In seiner Rede ließ das Stadtoberhaupt die letzten 150 Jahre Revue passieren und schilderte die Anfänge des Feuerwehrwesens in Dinkelsbühl. Auch der zweite Redner,  Kreisbrandrat Thomas Müller hob die Notwendigkeit des freiwilligen Feuerwehrdienstes hervor und wünschte der Jubelwehr für die Zukunft eine glückliche Hand und allseits sichere Heimkehr nach Einsätzen.

Nach den Ansprachen startete der gemütliche Teil. Die Gastronomen rund um den Weinmarkt boten leckeren Häppchen und flüssige Nahrung im Überfluss an. Ab 19 Uhr, wurde früher als geplant, der Barbetrieb im kleinen Schrannensaal an der "Längsten Bar Bayerns" aufgenommen. Mit rockigen Klängen sorgte DJ Schruppi vom Highlight Team, für das richtige Partyfeeling. Bei ausgelassener Stimmung ging es mit Jacky-Cola, Wodka-O etc. und leckeren Cocktails bis in den Morgen. Sonntag zu früher Stunde waren die "Feierbiester" beim ökumenischen Gottesdienst wieder dem Anlass entsprechend, in Uniform und mit dem nötigem Ernst bei der Sache. Zum anschließenden gemeinsamen Frühschoppen fand sich dann auch die politische Prominenz ein. Oberbürgermeister Dr. Hammer richtete erneut das Wort an die zahlreichen Gäste, und lobte die guten Beziehungen zu den Partnerwehren und Freunden aus Ellwangen, Schmalkalden, Edenkoben, Guerande und Hinwil. Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann sprach im Anschluß, trotz einem vollen Terminplan, persönliche Worte an die Jubelwehr. In dem Grußwort warb der Minister um Anerkennung für die mehr als 400.000 Freiwilligen Feuerwehrkräfte in Bayern, die in unzähligen Einsätzen ihre Hilfsbereitschaft beweisen und nicht selten für die Hilfe am Nächsten Ihr Leben riskieren. Desweiteren sicherte er den Kommunen die finanziellen Mittel der bayrischen Landesregierung zu, um auch künftig notwendige Beschaffungen im Feuerwehrwesen stemmen zu können. Herrmann dankte auch allen Spendern, die den Feuerwehren mit finanziellen Zuwendungen einen Anteil an der Beschaffung neuer Ausrüstung tragen. Dies war dann auch die Überleitung zur Übergabe einer von der Sparkasse Dinkelsbühl gespendeten Rettungsplattform. In einer Präsentation wurde der Einsatznutzen, z. B. bei der Menschenrettung an verunfallten Lastkraftwagen demonstriert. Durch solche und ähnliche Hilfsmittel wird die Arbeit der Helfer wesentlich erleichtert.

Frank Kloos dankte allen Gratulanten für die Glückwünsche und Geschenke und überreichte im Gegenzug einige mit essbarem gefüllte "Löscheimer". An dieser Stelle sei auch allen anderen Gönnern und Frördereren herzlich gedankt. Die Präsente werden sicher einen Ehrenplatz im Dinkelsbühler Gerätehaus finden, und die finanziellen Zuwendungen werden für die Verbesserung der Ausrüstung und zur Beschaffung notwendiger Hilfsmittel eingesetzt.

Dank auch an alle Kameraden und Feuerwehren die mit der zu Verfügungstellung Ihrer Fahrzeuge, die Fahrzeugschau bereichert oder die Oltimerausstellung erst möglich gemacht haben. Die Feuerwehr Dinkelsbühl bedankt sich bei den zahlreichen Teilnehmern am Sternmarsch und für das große Interesse der Bevökerung. Dank an alle Helfer, die uns unterstützt, und letztlich zu einem tollen Fest anlässlich dem 150. Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Dinkelsbühl beigetragen haben.

Bericht: Joachim Bohnsack

 

Hier geht es zu den Bildern, Fotos: Stefanie Gellrich

 
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