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Sonderausstellung im Dinkelsbühler Haus der Geschichte


„Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht“ - Sonderausstellung zu 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Dinkelsbühl -"Leider bereits beendet"

Vor 150 Jahren schlossen sich Dinkelsbühler Bürger nach dem Vorbild größerer Städte, wo sich bereits um 1850 sogenannte „Pompiercorps“ gebildet hatten, zur Frei­willigen Feuerwehr zusammen. Einen Rückblick auf eineinhalb Jahrhunderte ständig professionellerer Brandbekämpfung sowie einen Blick auf die Zustände zu reichsstädtischen Zeiten erlaubt die neue Sonderausstellung, die ab dem 18. Juni im Haus der Geschichte Dinkelsbühl zu sehen ist. Eröffnet wird die Schau am Freitag, 17. Juni um 18 Uhr.
Nachtwächter und Türmer, „Wasserkünste“ und Eimerketten, Leitern und Pechpfannen an bestimmten Häusern der Stadt und nicht zuletzt das Wasser aus dem Feuergraben, das unterirdisch bis zur Hohwart in die Stadt geleitet werden konnte, waren bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts unverzichtbar im Kampf gegen die verzehrende Kraft des „roten Hahns“. Hatte er sich auf  einem Haus niedergelassen, bedrohte er ganze Stadtviertel und als letzte Gegenwehr blieb oft nur der Abriss von Gebäuden, um ein Überspringen der Flammen  einzudämmen.
Eine Vielzahl von Feuerordnungen, die älteste aus dem Jahr 1491, Vorschriften und genaueste Regeln, versuchten daher das Ausbrechen von Bränden in Dinkelsbühl zu verhindern oder das Verhalten der Bürgerschaft beim Brand zu koordinieren. Allerdings mit ständig abnehmendem Erfolg.
Die Dinkelsbühler Samuel Henschel und Jakob Seynstahl unternahmen daher die entscheidenden Schritte, eine Feuerwehr nach dem Vorbild anderer Städte ins Leben zu rufen. Ein Aufruf an die Bürger hatte großen Erfolg und so konnte sich im Oktober 1861 die Freiwillige Feuerwehr konstituieren. Die Organisation war – dies war die wichtig­ste Neuerung – streng militärisch. Regelmäßige Übungen zur Sicherung der Einsatzbereitschaft bestimmten fortan den Dienst. Seit den Anfängen der Dinkelsbühler Feuerwehr haben sich Ausrüstung und Auf­gabenstellung ständig und zum Teil grundlegend geändert. Die Er­findung des Automobils vor genau 125 Jahren machte die Löschfahrzeuge mobil und unabhängig von Pferdekraft. Gleichzeitig wurde jedoch der Einsatz bei schweren Verkehrsunfällen zu einer der größten psychischen Belastung der Wehrmänner. Auch über diese Einsätze und die Hilfe bei Katastrophen informiert die Ausstellung.

 

 
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